Diese blütenprächtige mehrjährige wildwachsende Nelkenart überzeugt durch ihre schönen leuchtenden roten Blüten. In den massig auftretenden Blüten tummelt sich dementsprechend auch jede Menge an Bienen, Wildinsekten und Hummeln um dort den für sie wertvollen Nektar und Pollen zu ernten. Die Sandgrasnelke bildet schnell größere Polster und passt hervorragend in Stein- und Wildgärten, aber auch als Kübel- und Balkonbepflanzung macht sie einen sehr guten Eindruck. Sie ist winterhart und gedeiht auf jedem durchlässigen, nährstoffarmen und nicht zu kalkreichen Boden. Solch eine Polsterstaude sollte in keinem Garten fehlen, ist diese doch recht anspruchslos und pflegeleicht. Sie sollte einen sonnigen bis/oder halbschattigen Standort bekommen wo ihre grasartigen Blätter mit den roten kugeligen Blütenköpfchen gut zu Geltung kommen. Die Blütezeit beginnt bereits Ende Mai und reicht bis in den August/September hinein. Verwelkte Blüten und Stängel entfernen, dann blüht die Grasnelke lange sogar bis zum ersten Frost. Auch als Weiße Strandnelke - Armeria maritima , hier bei uns erhältlich. Wir liefern 0,3g pro Bestelleinheit, das sind ca. 200 Samen.
Anzucht & Pflege:Sie bevorzugt einen vollsonnigen und geschützten warmen Standort auf einem eher nährstoffarmen, durchlässigen bis kalkarmen Gartenboden. Hier können sie sich bestens entfalten und erreicht ca. 20-50 cm Höhe. Man kann diese Grasnelke als Vorzucht ab März oder Direktsaat ab Anfang April kultivieren. Saatgut nur auflegen und andrücken und mit Sprühnebel feucht halten, allerhöchstens nur ganz dünn mit Erden bedecken dann keimt das Saatgut rasch nach 14 Tagen. Man säht ca. 10-20 Samen auf eine ca. 2,5 cm großen Mulde. Vorzucht ist zu bevorzugen.
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Jan.
Feb.
Mär.
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Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
Vorkultur (Gewächshaus od. Fensterbank)
Direktsaat
Pflanzung
Blütezeit
Definition Lichtkeimer:Lichtkeimer benötigen wie der Name schon sagt zum keimen Licht. Dieses Saatgut ist meist recht klein und wird nur auf das Anzuchtsubstrat aufgelegt und leicht angedrückt. Das Andrücken ist sehr wichtig, da diese den Kontakt zum Substrat brauchen! Solches Saatgut wird immer nur mit einem Sprühnebel befeuchten, niemals mit einem Wasserstrahl aus der Gießkanne oder der Wasserflasche, da sonst das Saatgut weggeschwemmt wird und dadurch mit Anzuchtsubstrat überdeckt wird und ist somit nicht mehr dem wichtigen Lichtfaktor der zum Keimen dringend benötigt wird ausgesetzt. Bei Lichtkeimern wirkt Dunkelheit absolut keimhemmend. Dies steuert das Saatgut über die Phytochrome welche die Wellenlänge des anliegenden Lichtes messen und dementsprechend dann die Keimung auslösen, dieser Effekt nennt sich Photomorphogenese. Lichtkeimer nutzen hier den kurzwelligen hellroten Spektralbereich des Lichtes was letztendlich den Keimprozess startet. Lichtkeimendes Saatgut kann sehr schnell austrocknen, weil ihnen die überliegende Erdschicht fehlt. Man sollte Lichtkeimer immer in einem Mini-Gewächshaus oder Anzuchtgefäß welches mit Folie überspannt ist vorziehen, hier verdunstet weniger Feuchtigkeit und bleibt somit dem Keimprozess erhalten. Herkömmliche Anzuchterde neigt aber gerade hier zu Schimmelbildung und Pilzbefall. Hier kommt als Anzuchtsubstrat besonders Kokoserde oder Kokossubstratins Spiel, ist absolut zu empfehlen und herkömmlicher Anzuchterde vorzuziehen. Der Sogenannte Kokoshumus speichert die Feuchtigkeit und ist dazu noch Schimmel- und Pilzresistent.