Der Echte Eibisch ist als Heilpflanze recht bekannt, als Imkerpflanze doch eher weniger, liefert er doch massig Pollen für unsere Bienen. Wer mal sehen will wie sich eine Biene von dunkelbraun ins lila -rosa färbt, sollte sich diese Trachtpflanze einmal in seinen Garten holen. Die Blüten erscheinen in einem blassen weissrosa, er wachst auf Höhen von 50-150 cm, je nach Nährstoffgabe. Diese Pflanze gehört eigentlich in jeden Immengarten! der EchteEibisch ist ein TOP Pollenlieferant und zieht Bienen massig an, besonders Wildbienen wie die Langhornbieneund Falter wie derMalven-Dickkopffalter(Carcharodus alceae)profitieren von diese Pflanze. Geliefert werden 0,5g, das sind ca. 160 Samen. (Saatgutmenge von 0.3g auf 0,5g am 15.10.24 erhöht.)
Anzucht und Pflege: Am besten das Saatgut Ende Februar in Saatschalen und dann ins Freie stellen damit das Saatgut noch einen Kältephase bekommt, Kühlschrankmethode geht aber auch. Der Eibisch liebt einen durchlässigen Boden der nicht zu Nährstoffreich sein sollte, heißt sehr moderat Düngen da sie sonst zu viel Blattmasse bildet was wiederum zu Lasten der Blüten geht.
www.insektensaatgut.de
Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
Vorkultur (Gewächshaus od. Fensterbank)
Direktsaat
Pflanzung
Blütezeit
DefinitionKühlkeimer, Kaltkeimer und Frostkeimer:
Dieses Saatgut benötigt für die Keimung eine Kälteperiode, um mit dem Keimungsprozess überhaupt zu beginnen. Es ist hier eigentlich egal ob man das Saatgut nur auflegt oder mit Anzuchtsubstrat bedeckt, einzig und allein der Kältereiz ist neben Feuchtigkeit ausschlaggebend für eine Keimung. Solches Saatgut kann man eigentlich fast das ganze Jahr aussähen, selbst im Sommer ist es möglich diese über die Kühlschrankmethode zum Keimen zu bringen. Dazu den Samen mit feuchtem Sand vermischen, in einer Plastetüte oder Druckverschlussbeutel packen und für 4 Wochen in den entsprechend temperierten Kühlschrank legen, im Anschluss dann bei wärmeren Temperaturen aussäen. Die Aussaat von Frostkeimern erfolgt während zweier Aussaatperioden von September bis November oder von Januar bis Februar in Töpfen, oder auch schon an Ort und Stelle. Auch der März sollte in höheren Lagen noch funktionieren. Ideal sind hier Temperaturen von 5° - 7° über einen längeren Zeitraum aber mindestens 4 Wochen, auch Frost macht dem Saatgut nichts aus. Steigen die Temperaturen danach auf über 10-15 C°, setzt die eigentliche Keimung ein. Die Keimzeiten variieren natürlich auch je nach Pflanze. Manches Saatgut benötigt Monate um überhaupt zu keimen, bei den allermeisten Stauden ist es aber mit ein paar Wochen Kältereiz getan und der Keimvorgang startet. Man kann den Kaltkeimer auch mit Pflanzenhormonen zur Keimung treiben, hierzu verwendet man Gibberellinsäure und spart sich somit die Kühlphase. Ist für den Privatanwender aber eigentlich uninteressant und hier nur wegen der Vollständigkeit erwähnt.
Bei Vorzucht empfehlen wirKokoshumus, diese ist torffrei, ungedüngt und frei von Steinen sowie rein biologisch, unverderblich und sehr lange lagerfähig. Das Saatgut bleibt gleichmäßig feucht und sorgt somit für eine verbesserte Keimrate, Pilz- und Schimmelbildung werde weitestgehens vermieden. Eine Anleitung und viele weiter Informationen zum Kokoshumus finden Sie unter dem Reiter Anzuchterde. Weitere Anzuchtinformationen und Begrifferklärungen können Sie unterKeimtypen und deren Anwendunglachlesen.